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Medienecho

Inhalt: MuD HumusHopfen beim 100-jährigen Jubiläum des Hopfenforschungszentrums Hüll

 

Als das Hopfenforschungszentrum Hüll im Jahre 1926 gegründet wurde, stand die Bekämpfung des Falschen Mehltaus (Pseudoperonospora humuli) im Vordergrund. Mit der Zeit kamen immer mehr Forschungsgebiete hinzu. Aktuell umfasst der Arbeitsbereich Hopfen der Bayerischen Landwirtschaft für Landwirtschaft fünf Arbeitsgruppen mit mehr als 40 Mitarbeitern.

Zum 100-jährigen Jubiläum fand am Samstag, den 20.06.2026, zunächst ein Festakt mit Vertretern aus der Politik sowie der Hopfen- und Brauwirtschaft statt. Für die Fachexkursion am Nachmittag hatten die Gäste die Möglichkeit, zum Demonstrationsbetrieb Schönauer zu fahren und sich vor Ort über das Modellvorhaben „Humusaufbau Im Hopfenanbau“, insbesondere die Maßnahme der Dauerbegrünung zwischen den Hopfenreihen zu informieren.

Am Sonntag, den 21.06.2026, wurden am Tag der offenen Tür am Hopfenforschungszentrum Hüll die Aufgaben und Projekte des gesamten Arbeitsbereichs an verschiedenen Stationen präsentiert. Den rund 2.000 Besucherinnen und Besuchern wurde am Stand des MuD HumusHopfen das Modell- und Demonstrationsvorhaben vorgestellt. Auf dem angrenzenden Hopfengarten konnten verschiedene, eingesäte Zwischenfruchtmischungen besichtigt werden. Zwei Bodentische mit Plexiglasboden ermöglichten es, das Wurzelwachstum der Pflanzen sichtbar zu machen. Dabei war zu beobachten, dass artenreiche Zwischenfruchtbestände die verschiedenen Bodenbereiche gleichmäßiger durchwurzeln können. 

An einem im Hopfengarten ausgehobenen Bodenprofil wurde den Gästen bei einer Bodenansprache die Themen Bodenentstehung, Bodenarten, Bodenbiologie sowie das Wurzelsystem der Hopfenpflanze anschaulich dargestellt. In der Diskussion mit den interessierten Besuchern konnten auch Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit aufgezeigt werden.

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